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Technische Wortliste

AAC
Advanced Audio Coding ist eine Audiokomprimierungsverfahren welches als Weiterentwicklung des MPEG-2 Standards spezialisiert wurde.

AC-3
Ist die Bezeichnung für ein Mehrkanaltonsystem, welches eher als Dolby Digital bekannt ist. AC-3 steht für Audio Codec 3 und bezeichnet das eingesetzte Kompressionsverfahren.

Bitrate
Die Bitrate bezeichnet die Datenmenge, die in einem Zeitintervall übertragen wird. Ist die Bitrate für Audio oder Video niedrig, ist die Qualität entsprechend gering. Hohe Bitraten erfordern hingegen mehr Speicherplatz bei Aufnahmen.

CAM
(Conditional Access Modul) Das CAM wird zum Empfang von Pay-TV mit einer DVB-Karte benötigt. In das CAM-Modul wird die Chipkarte des Pay-TV Anbieters gesteckt und beides zusammen wird dann in das CI-Modul gesteckt. Ein CAM ist sozusagen der Hardwaredecoder der durch eine gültige Smartcard die entsprechende Arbeit übernimmt.

CI-Modul
Das CI-Modul wird zum Empfang von Pay-TV mit einer DVB-Karte benötigt. Das CI-Modul dient zur Aufnahme des CAM-Moduls.

Codec
Als Codec (Wortkreuzung aus den englischen Begriffen coder und decoder) bezeichnet man ein Programm, das Daten oder Signale digital kodiert und dekodiert. Jeder Codec hat dabei spezifische Vor- und Nachteile und muss nach den eigenen Bedürfnissen ausgesucht werden.

Device-ID
Die Device-ID ist eine Kennung, welche der eindeutigen Identifikation von Hardware dient.

DiSEqC
Digital Satellite Equipment Control bezeichnet eine Datenübertragungstechnik zwischen SAT-Receiver und Multischalter (Switch) oder Satelliten-Antenne. Dadurch können Steuerbefehle an die Satellitenschüssel geben werden, sodass diese sich auf einen anderen Satelliten ausrichten kann.

Dolby Digital
Ist die Bezeichnung eines Mehrkanalton-Standards, welcher im Bereich Kino, DVD und TV Anwendung findet. Die Tonspuren werden dabei als Datenpakete mit den Daten des Videobildes mitgesendet.

DVB
DVB steht für Digital Video Broadcast und bezeichnet ein neues, digitales Fernsehformat. Die Vorteile liegen in einer verbesserten Bild- und Tonqualität gegenüber dem analogen TV- Standard.

DVB-T
Steht für den digitalen Videostandard, der über Antenne empfangen wird. (Terrestrial)

DVB-S
Steht für den digitalen Videostandard, der über die Satellitenschüssel empfangen wird. (Satellite)

DVB-C
Steht für den digitalen Videostandard, der über Kabel empfangen wird. (Cable)

EPG
EPG ist der Electronic Programm Guide (elektronischer Programmführer), welcher bei DVB-Signalen mit ausgestrahlt wird. Hierdurch ist es möglich, Programminformationen abzurufen und Aufnahmen komfortabel zu programmieren.

H.264/AVC
Advanced Video Coding ist ein Videocodec, der auch als MPEG 4 Part 10 bekannt ist. Der Vorteil liegt in der besseren Qualität bei höherer Komprimierung (kleinere Dateien). Allerdings wird beim Dekodieren mehr Prozessorleistung benötigt.

HDTV
HDTV (High Definition Television) bezeichnet hochauflösendes Fernsehen. Durch die höheren Auflösungen wird eine verbesserte Bildqualität erreicht.

MPEG
Die Moving Picture Experts Group (MPEG) ist eine Gruppe von Experten, die sich mit der Standardisierung von Video- und Audiokompression und den dazugehörenden Bereichen, wie z.B. Containerformaten, beschäftigt. Dabei gibt es verschiedene Formate, die mit dem entsprechenden Codec als Aufnahmeformate dienen können. Bekannt sind MPEG-1/2 sowie MPEG-4 (z.B. basiert DivX auf MPEG-4). Die Unterschiede liegen hauptsächlich in der Qualität und der Größe der Ausgabedatei.

OSD
OSD steht für On Screen Display und ist ein Menü, welches über das TV-Bild gelegt wird. Hier können schnell Einstellungen angepasst werden.

PiP
Die Funktion Bild im Bild (BiB, oder PIP für engl. Picture in Picture) ermöglicht es, während des laufenden Fernsehprogrammes eines bestimmten Senders oder während des Schauens eines Video- oder DVD-Filmes in einem kleinem Vorschaubild auf einen anderen Fernsehkanal umzuschalten ohne das laufende Programm oder den Film unterbrechen zu müssen.

Skin
Ein Skin ist ein individuell anpassbares Oberflächenlayout einer Software.

Symbolrate
Die Symbolrate (oder Baudrate) bezeichnet die Schrittgeschwindigkeit pro Sekunde, d.h. wie oft das Signal pro Sekunde einer Signaländerung unterliegt. Sie muss sowohl dem Empfänger bekannt sein, damit ein reibungsloser Datentransfer möglich ist.

Timeshift
Timeshift bezeichnet das zeitversetzte Fernsehen und ist eine Funktion, die ermöglicht, das laufende Programm anzuhalten und zu einem späteren Zeitpunkt fortzusetzen.

Transponder
Ein Transponder ist ein Übertragungsmedium, auf dem mehrere Sender an das Empfangsgerät gesendet werden. Je nach verfügbarer Bandbreite und Ausnutzung kann die Anzahl der Sender je Transponder variieren.

TS
TS steht für Transport Stream. DVB wird als Transport Stream übertragen mit allen Informationen, die vom Sender ausgestrahlt werden.

VMR-7 oder VMR-9
Die Video Mixing Renderer 7 oder 9 sind für DirectX optimierte Windows-Darstellungskompente.

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FTP Für Produkte welche nicht mehr in der Auswahl verfügbar sind, erhalten Sie die Treiber/Software nur noch über unseren FTP-Server



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